26: Wie schnell expandiert das Universum?
Vorab eine kurze Anmerkung: In diesem Artikel werde ich auf vieles zurückgreifen, das ich in früheren Blogbeiträgen erklärt habe und worauf ich hier nicht nochmal genauer eingehen werde. Falls ihr euch an folgende Artikel nicht mehr genau erinnert, würde ich daher empfehlen, sie vor diesem Beitrag erneut zu lesen: Weltallwissend
25: Dunkle Materie
Viele Astronomen sind sich heute ziemlich sicher, dass es Dunkle Materie gibt, wie viel davon existiert und dass erst wegen der Dunklen Materie Galaxien überhaupt existieren können. Sie rechnen sogar in ihren Simulationen vom Universum schon mit ihr. Nur eines wissen sie noch nicht: Was ist Dunkle Materie überhaupt? Doch
24: Die Spektralklassen – Wie man Sterne sortiert
Bildquelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Morgan-Keenan_spectral_classification.png In unserer Milchstraße gibt es zwischen 100 Milliarden und 200 Milliarden Sterne, neueren Schätzungen zufolge könnten es eher noch mehr sein! Da wäre es doch eigentlich ganz angenehm, wenn es ein System gäbe, nach dem man die Sterne sortieren könnte, sodass man über einen Stern nur noch sagen
23: Interstellare Materie
Beim Thema Weltall denken die meisten zuerst an kompakte Objekte wie Sterne und Planeten. Auch bei Weltallwissend haben wir bisher hauptsächlich davon erzählt. Doch tatsächlich gibt es auch zwischen den Sternen jede Menge Zeug, das wird dementsprechend „Interstellare Materie“ genannt, und auch das ist ziemlich spannend! In diesem Artikel möchte
22: War die Mondlandung echt?
Die beiden Verfasser dieses Blogbeitrags, Nico und Viky haben ihn zwischen sich aufgeteilt (Nico hat die erste Hälfte verfasst, Viky die zweite), daher haben wir im Artikel deutlich gekennzeichnet, welcher Teil von wem geschrieben wurde. Nico „Ein kleiner Schritt für einen Menschen, ein gewaltiger Sprung für die Menschheit.“ Mit diesen
21: Die Atmosphäre des Merkur
Anmerkung: Die Größenordnung von Atomen im Vergleich zum Merkur ist in diesem Comic ad absurdum geführt worden. Der Merkur hat einen Durchmesser von über 4700 Kilometern, die Atome befinden sich in der Größenordnung von Millionstel Millimetern. Hat der Merkur eine Atmosphäre? Sucht man danach im Internet, sieht man viele Seiten,
20: Supernova – Auch die größten Sterne sterben einmal
Im letzten Weltallwissend-Beitrag habe ich von dem Lebenslauf von Sternen mit relativ wenig Masse erzählt (siehe Weltallwissend 19: „Ein Sternenleben“). Die beendeten ihr Leben friedlich als Weißer Zwerg, der langsam auskühlt, und wir können um ihn herum noch einen schönen Planetarischen Nebel bestaunen. Etwas zu sehen gibt es auch beim
19: Ein Sternenleben
Wenn man sich mit Sternen befasst, gibt es ein Diagramm in der Astronomie, das einem immer wieder über den Weg laufen wird, weil man damit sehr viel über Sterne lernen kann. Ich weiß, für viele klingt das erstmal langweilig, dass wir uns hier jetzt mit Daten aus einem Diagramm herumschlagen
18: Sind die Planetenbahnen stabil?
Im letzten Weltallwissend-Beitrag ging es um die Formen der Planetenbahnen sowie die Gesetze, denen sie folgen, den sogenannten Keplerschen Gesetzen (siehe Weltallwissend 17: “Planetenbahnen“). Doch bleiben diese Planeten wirklich immer genau auf diesen Bahnen? Oder könnte morgen die Erde mit dem Mars kollidieren oder gar in die Sonne stürzen? Sind
17: Planetenbahnen
Wenn ihr über mehrere Wochen hinweg einen Planeten am Nachthimmel beobachtet, fällt euch sicherlich auf, dass er sich durch die Sternbilder bewegt. Das ist nur logisch, schließlich kreist der Planet ebenso wie die Erde um die Sonne. Doch manche Planeten drehen auf einmal um und ziehen eine Schleife über den
16: Wie entstehen Planeten?
Jeder weiß, dass es heute in unserem Sonnensystem acht Planeten gibt. Doch da stellt sich natürlich die Frage: Woher kommen diese Planeten eigentlich? Wie sind sie entstanden? Diese Frage genau zu beantworten, ist ziemlich schwierig. Die Planeten in unserem Sonnensystem existieren schließlich schon seit mehreren Milliarden Jahren. Die erste Theorie
15: Braune Zwerge
Sterne und Planeten sind doch eigentlich ganz klar voneinander zu trennen. Sterne leuchten, Planeten nicht. Sterne sind viel größer als Planeten. Im Kern von Sternen verschmelzen Wasserstoffatomkerne zu Heliumatomkernen (siehe Weltallwissend 01 „Der Tod der Sonne“), in Planeten geschieht das nicht. Doch tatsächlich gibt es einige Objekte, die sich hinsichtlich
14: Was ist ein Planet? Teil 4: Exoplaneten
In den letzten drei Artikeln haben wir euch ja einiges über die Geschichte des Begriffes „Planet“ erzählt. Wann galten welche Objekte als Planeten? Wie wird der Begriff heute definiert und wie ist es zu dieser Definition gekommen? Doch dabei sind wir die ganze Zeit in unserem Sonnensystem geblieben. Zum Abschluss
13: Was ist ein Planet? Teil 3: Von Pluto und anderen Zwergen
In der Mitte des 20. Jahrhunderts kannte man in unserem Sonnensystem neun Planeten (siehe Weltallwissend 11&12: „Was ist ein Planet?“ – Teil 1 und Teil 2). Jedoch stach Pluto immer etwas heraus, da er viel kleiner als alle anderen Planeten war, außerdem ist seine Umlaufbahn sehr stark elliptisch und während
12: Was ist ein Planet? – Teil 2: Von Eisriesen und Asteroiden
Nachdem sich das heliozentrische Weltbild am Beginn der Neuzeit langsam durchgesetzt hatte, kannte man also sechs Planeten: Merkur, Venus, Erde, Mars, Jupiter und Saturn (siehe Weltallwissend 11 „Was ist ein Planet? – Teil 1: Von Wanderern am Sternenhimmel“). Damals dachten alle, die Menschen würden nun das gesamte Sonnensystem kennen und
11: Was ist ein Planet? – Teil 1: Von Wanderern am Sternenhimmel
Ein Planet – was ist das überhaupt genau und wie viele davon gibt es eigentlich? Im Laufe der letzten Jahrhunderte haben sich die Antworten auf diese Fragen immer wieder geändert. Eine genaue Definition für diesen Begriff „Planet“ gibt es aber erst seit 2006. In den nächsten vier Beiträgen wollen wir
10: Entfernungsmessung in der Astronomie – Teil 2: Wie weit ist es zu den Galaxien?
Im letzten Beitrag von Weltallwissend habe ich euch erklärt, wie man mithilfe der Parallaxe die Entfernung zu einem Objekt im Weltall messen kann (siehe Weltallwissend 09 “Entfernungsmessung in der Astronomie – Teil 1: Wie weit ist es zu den Sternen?“). Bei dieser Methode gibt es aber ein Problem: Je weiter
09: Entfernungsmessung in der Astronomie – Teil 1: Wie weit ist es zu den Sternen?
Die Sonne ist durchschnittlich ungefähr 149 597 871 Kilometer von uns entfernt. Das sind etwa 8 Lichtminuten, das Licht benötigt also 8 Minuten, um diese Strecke zurückzulegen. Der nächste Stern nach der Sonne, Proxima Centauri, ist bereits 4,2 Lichtjahre entfernt; die Andromedagalaxie, die nächste größere Galaxie, ist schon über 2
08: Dunkle Energie
Wie entwickelt sich das gesamte Universum im Laufe der Zeit? Ist es immer gleich groß, wächst es oder fällt es in sich zusammen? Tausende Jahre lang wurde diese Frage von den Menschen gleich beantwortet, doch während der letzten 100 Jahre hat sich unsere Vorstellung davon mehrfach geändert. Das ganze fing
07: Können wir alles wissen?
Ist es eigentlich, wenn auch nur in der Theorie, möglich, alles zu wissen? Kann man theoretisch jedes einzelne Detail des Universums kennen? 1814 überlegte sich der französische Mathematiker, Physiker und Astronom Pierre-Simon Laplace folgendes: Angenommen, jemand würde alle Naturgesetze und von einem bestimmten Zeitpunkt die Position und Bewegung jedes einzelnen
06: Wie fotografiert man ein Schwarzes Loch?
Am 10. April 2019 veröffentlichte eine Gruppe von über 200 Forschern das erste Bild eines Schwarzen Loches. Bei dem abgebildeten Objekt handelte es sich um das Schwarze Loch im Zentrum der Galaxie Messier 87, dessen Durchmesser ungefähr das Dreifache der Entfernung von der Sonne bis zum Neptun beträgt. Aber wenn
05: Schwarze Löcher
Unterhalten sich zwei schwarze Löcher. Fragt das eine: „Was soll ich heute anziehen?“, Darauf das andere: „Alles!“ So seltsam uns Witze manchmal erscheinen möchten, in den meisten steckt doch ein wahrer Kern. So auch in diesem: Schwarze Löcher ziehen mit ihrer gewaltigen Schwerkraft alles an, nicht einmal Licht kann entkommen.